2014/12/02 - Papst Franziskus kritisiert Politiker Europas

Am 25. November stattete Papst Franziskus einen Besuch im Europaparlament ab. In seiner Ansprache übte er scharfe Kritik an den Politikern Europas. Er ist der Meinung, dass Europa immer mehr einer Großmutter ähnelt, die nicht mehr fruchtbar und lebendig ist, Anzeichen der Alterung und der Müdigkeit aufweist. Die großen Ideale, die Europa inspiriert haben, scheinen ihre Anziehungskarft verloren zu haben.

Er kritisierte den Konsumismus und die Wegwerf-Kultur, die Alte, Todkranke und ungeborene Kinder ignoriert, die Menschen als Konsumgut behandelt. Die Bürokratie wird von den Bürgern eher als schädlich wahrgenommen, weil sie keine Rücksicht auf die Sensibilität der einzelnen Völker Rücksicht nimmt. Das Kirchenoberhaupt warnt er auch davor, dass Europa langsam den Sinn für das Gemeinwohl verliert. Das wird sichtbar, bei den alten Menschen, die ihrem Schicksals überlassen werden, bei den Jugendlichen, die keine Zukunfts-Chancen haben, bei den Armen, die unsere Städte bevölkern, und am Schicksal der Migranten und Flüchtlinge, die in Europa eine bessere Zukunft zu finden hoffen.

Ihr Kommentar

Kommentar von Marianne Brekelmans |

Wenn die Liebe am wichtigsten ist im Leben sollen wir anders handeln. Wir sind alle erzogen zum Konsumismus. Nun ist Europa auf Individualismus fokussiert. Es gibt zu viel Arbeitslosigkeit. Heute das Buch von Piketty gekauft. Wir müssen eine Aenderung der Gesellschaft. Viele Leute sind einsam. Auch Tauschhandel gehoert dazu und Sachen gemeinsam unternehmen z. B. sich ein Auto teilen, Wasser, Energie und Rohstoffe sparen.

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