2015/12/31 - Zahnarztphobie

Wohl die wenigsten Menschen freuen sich auf den Besuch beim Zahnarzt. Den meisten ist es mulmig dabei zu Mute, vielen bricht der Angstschweiß aus, wenn sie das Geräusch des Bohrers hören. Bei einigen wird die Panik sogar so groß, dass sie gar nicht mehr zum Zahnarzt gehen. Eine neue Studie belegt jetzt, dass die sog. kognitive Verhaltenstherapie gegen Zahnarztangst (Dentalphobie) helfen kann.

In einer Studie überprüfte das Forscherteam des Londoner King's College, wie eine Verhaltensthearpie auf die teilnehmenden 130 Angstpatienten (99 Frauen und 31 Männer) auswirkt. Diese hatten am meisten Angst vor dem Bohren und vor Spritzen. Fast alle Teilnehmer gaben an, dass die Angst vor dem Zahnarzt eine Auswirkung auf ihre Gesundheit bzw. Lebensqualität darstellt.

Menschen mit Zahnarztphobie wird ein Beruhigungsmittel verabreicht, mit dem sie sich für eine kurze Zeit soweit entspannen können, dass eine zahnärztliche Behandlung möglich ist. Dies hilft ihnen aber nicht, ihre Ängste zu überwinden.

Die kognitive Verhaltenstherapie wird häufig genutzt, um Menschen nit einer Angststörung zu helfen. Durch die kognitive Verhaltenstherapie sollen die Betroffenen in der Lage sein, eine Zahnbehandlung zu erhalten, ohne dass eine Sedierung nötig werde. "Dafür arbeiten wir mit jedem Patienten individuell, um Ziele entsprechend der eigenen Prioritäten zu setzen", sagte Professor Tim Newton, der das Forscherteam leitet.

http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20151127-verhaltenstherapie-zahnarzt-phobie.html
https://de.style.yahoo.com/verhaltenstherapie-gegen-die-panik-vorm-zahnarzt-083000393.html
http://www.onmeda.de/krankheiten/zahnarztangst-therapie-methoden-zur-entspannung-1608-7.html
http://www.zwp-online.info/ch/zwpnews/dental-news/branchenmeldungen/verhaltenstherapie-soll-gegen-zahnarztangst-helfen-0

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