2015/02/01 - Weltkrebstag

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Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Er hat zum Ziel, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Er wurde 2006 von der Union Internationale Contre Le Cancer (UICC), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen Organisationen ins Leben gerufen. An diesem Tag geht es in erster Linie um die Aufklärung und Beseitigung von Halbwissen.

Nach Angabe der UICC erkranken weltweit jährlich über 12 Millionen Menschen an Krebs, und etwa 8 Millionen sterben an den Folgen. Laut der Prognose der WHO könnten bis 2025 jährlich 20 Millionen Menschen weltweit an Krebs erkranken. Krebs ist der weltgrößte "Mörder". Er tötet mehr Menschen als AIDS, Tuberkkulose und Malaria zusammen.

Auch heute gilt noch, die Diagnose 'Krebs' bedeutet das Todesurteil. Wer diese Diagnose bekommt, fühlt sich oft gebrandmarkt und ausgestoßen. Man versucht das Wissen über seine Krankheit zu verdrängen, man spricht oft nicht über die Sorgen, die einen belasten. Aber in diesem Falle gilt das alte Sprichwort "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold." nicht. Man soll über seine Krankheit mit dem behandelnden Artz, in der Familie und mit Freunden sprechen, um die Ängste loszuwerden.

Betroffene können sich auch Selbsthilfegruppen anschließen, die für sie eine Kraftquelle sein können. Hier können sie sich mit anderen Krebskranken über ihre ängste vor Schmerzen, vor dem Verlust der Autonomie und vor dem Sterben austauschen, aber auch über die Folgen der Chemo- und Strahlentherapie sprechen.

Hilfe bieten auch Psychoonkologen - eine Wortschöpfung aus Psychologen und Onkologen. Bewältigungsstrategien sind hilfreich, um die Angst einzudämmen. "Angstfreie Patienten haben zwar keine besseren Heilungschancen", sagt Matos May, "aber seelische Stabilität hilft, mit der Erkrankung leben zu lernen."
"Weil es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein", steht auf der Visitenkarte des Krebspatienten Matthias Minhöfer. Voltaires Zitat sagt viel darüber aus, wie er mit seiner schweren Erkrankung umgeht. (welt.de)

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4. April - Weltkrebstag (51,1 KiB)

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